Da
ich des Weiteren sonst wenig Platz im Bulli benötige (Surfsachen sind
auf dem Dach, gekocht wird -wenn überhaupt- im Freien), war der Plan
eines fest installierten 2,00m x 1,40m Bettes schnell gefasst.
Hier
erstmal die Auflistung der benötigten Materialien (Baumarkt):
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3x2m Vierkant- Pfosten (4-5cm) |
ca. 4 €/Stück
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2x Sperrholzplatten à 19mm, 1x à 22mm |
ca. 17€/qm
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1x "Türpappe", biegsam, zum Verblenden |
ca. 9€/qm |
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2x Schaniere , Schrauben
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ca. 5€/St. , unbekannt
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Matratze 1,40m x 2,00m
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79€ (Aldi) |
Stichsäge, Akkuschrauber,- Bohrer, Feile, ... |
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Als
erster Schritt wurde erstmal gründlich vermessen. An der Stelle sei
darauf verwiesen, dass ich 1. die Maße leider nicht mehr aus dem Kopf
weiß, 2. sowieso jeder selbst nachmessen sollte. Die einen mögen
Punktlandungen, bei den anderen kommt es auf den einen oder anderen mm
(oder cm) nicht an. Ihr braucht natürlich die Breite
(Türpappe-Türpappe), Höhe (ausgehend von der Höhe der Motorerhöhung)
und Tiefe (Heckklappe + 2,00m).
Also
angefangen haben wir an der Motorschrägen. Dort wurden vier
entprechende Bohrungen im gleichen Abstand gesetzt und der erste,
vorher zurecht gesägte, 4Kant-Pfosten (nachfolgend "Leiste" genannt)
drangeschraubt. Die Kanten (da wo später der "Deckel" draufsitzt)
werden etwas plan geschliffen, so dass sich die Auflagefläche für die
später folgenden, daraufliegenden Platten vergrößert.
Jetzt
kam erstmal die Abschluß-Sperrholzplatte (22mm Stärke) zum Einsatz. Sie
wurde im ersten Schritt an die, nach oben einsetzende, leichte
Wölbung/Verjüngung des Innenraums angepasst und zugeschnitten. Etwaige
Aussparungen für Boxen/Woofer können auch schon ausgesägt werden.
Zunächst
wurde wieder ein Leiste, welches jetzt an die Rundungen der
Sperrholzplatte angeglichen wurde, unten bündig auf selbige geschraubt.
Zusätzlicher Leim kann nicht schaden. Dasselbe geschah im ersten
Drittel der Platte mit einer zweiten Leiste. Hierfür ist es wichtig,
die Matratzenhöhe zu kennen, da diese über die Höhe der anzubringenden
Leiste entscheidet. Wenn die Matratze später nur oben aufliegt, kann
diese beim Bremsen (oder wasauchimmer ;o)) schnell verrutschen. Deshalb
ist es sinnvoll, diese etwas abzusenken, also Leiste ruhig etwas tiefer
ansetzen.
Nachdem
die beiden Leisten auf der Platte waren, wurde diese mit dem
Fahrzeugboden verschraubt. Hier sollte man schon stabile Schrauben
verwenden, da die Platte später durchaus einigen Belastungen ausgesetzt
sein kann.
Jetzt
ging's an die Auflage. Hierfür haben wir ebenfalls Spannplatte,
allerdings mit 19mm Stärke genommen, damit sie nicht allzu schwer wird.
Die Platten haben wir uns schon im Baumarkt zuschneiden lassen, spart
Zeit & Mühe.
An
diesem Punkt kann jeder individuell schauen, wie er/sie später an den
Stauraum unter dem Bett rankommen will. Ich habe mich für eine
"Matratze-hochklapp-Deckel-hochheb-"Variante entschieden. Damit das
Hochheben nicht zu schwer wird, haben wir die Platten asymmetrisch
zuschneiden lassen, so dass die erste, hochzuhebene Platte, kleiner
(und leichter) ist. Der Stauraum hinten ist so zwar nur schwer
zugänglich, hier lagern bei mir aber nur Sachen, die ich kaum nutze.
Damit
sich die Teile auch hochklappen lassen, haben wir uns für Schaniere
entschieden. Hier ist ein bisschen feilen und ausprobieren angesagt,
bis genug Luft vorhanden ist. Die Platten bleiben lose auf
den stützenden Leisten liegen, damit man bei Bedarf auch die hintere
Platte verschieben oder einfach die Seiten vertauschen kann.
Verrutschen kann hier nichts (vorausgesetzt, man hat richtig gearbeitet
;o))! Damit man auch hochheben kann, muss natürlich noch eine Schlaufe
oder ähnliches auf der Platte angebracht werden.
Wenn
die Auflage sitzt, kann die Verblendung der Seite gesetzt werden.
Hierfür haben wir biegsame Türpappe verwendet, da sie sich den
Rundungen schön anpassen kann und eh nur der Optik dient. Sie wird
einfach an der Wand und an der Abschlußplatte verschraubt.
Damit
das Ganze auch optisch ein bisschen hübscher aussieht, folgt nun die
obligatorische Teppichklebaktion. Die Verblendung habe ich vor dem
Anschrauben beklebt, die große Platte erst nach dem Einbau.
Materialtechnisch ist hier natürlich alles möglich, ich habe mich ganz
konservativ dem Innenleben meines Bullis angepasst und wieder den
grauen Bahrteppich (siehe Ausbau1) verwendet.
Hier
ein paar abschliessende Bettbilder. Dadurch, dass die Matratze nur
1,40m breit ist, ist an der Seite zusätzlicher Staurum entstanden, den
man für kleinere Teile nutzen kann.
Ich hoffe,
dass das einigermassen verständlich war. Wer Fragen hat, kann
mich gern anmailen.